{"id":502,"date":"2014-08-23T20:49:50","date_gmt":"2014-08-23T18:49:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gartenimker.de\/\/?page_id=502"},"modified":"2014-08-27T09:48:21","modified_gmt":"2014-08-27T07:48:21","slug":"meine-betriebsweise","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.gartenimker.de\/?page_id=502","title":{"rendered":"Meine Betriebsweise"},"content":{"rendered":"<div class=\"article-content\" style=\"color: #333333;\">\n<p><a href=\"https:\/\/www.gartenimker.de\/\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Imkern_03.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-706\" src=\"https:\/\/www.gartenimker.de\/\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Imkern_03-225x300.jpg\" alt=\"Imkern_03\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.gartenimker.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Imkern_03-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.gartenimker.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Imkern_03.jpg 480w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Am Anfang habe ich nach der Imkerbibel \u201eEinfach Imkern\u201c von Herrn Dr. Liebig geimkert, das bedeutet nat\u00fcrlich imkern mit Magazinbeuten und zwei Brutr\u00e4umen im Zanderma\u00df. Dass hei\u00dft aber auch Kippkontrolle und bei Schwarmlust Weiselzellenkontrolle von 20 einzelnen R\u00e4hmchen und anschlie\u00dfend Zellen brechen. &#8211; Man braucht nur eine Zelle \u00fcbersehen und wenige Tage sp\u00e4ter h\u00e4ngt die H\u00e4lfte des Bienenvolkes als Schwarm in n\u00e4chsten Baum\u2026.<\/p>\n<p><span style=\"color: #373737;\">Diese Betriebsweise gefiel mir nicht wirklich, aus diesem Grund habe ich das Zander eineinhalb Ma\u00df probiert. Hier sind nur 10 Brutraumwaben zu kontrollieren. Doch leider sind Mittelw\u00e4nde im Format Zander eineinhalb Mangelware. Benutzt man aber Zadant-Mittelw\u00e4nde bleiben unten ca. 3 cm frei und werden von den Bienen f\u00fcr sch\u00f6nen Wildbau genutzt und damit die offene Einladung ausgesprochen sofort und gleich Weiselzellen anzusetzen. \u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #373737;\">Aus diesem Grund werde ich ab 2012 schrittweise auf das Zadant-Ma\u00df, das hei\u00dft Zanderbreite (mit gro\u00dfen Ohren damit man die Waben besser halten kann) und Dadanth\u00f6he\u00a0 im Brutraum umsteigen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #373737;\">Der Honigraum habe ich die halbe Zanderh\u00f6he gew\u00e4hlt. Das hat sich bei mir aus mehreren Gr\u00fcnden sehr bewert:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #373737;\">&#8211; im Fr\u00fchjahr kann man einen kleinen Honigraum aufsetzten obwohl die N\u00e4chte f\u00fcr einen gro\u00dfen noch zu kalt sind.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #373737;\">&#8211; Der kleine Honigraum wird schneller voll, schneller verdeckelt und dadurch schneller Schleuderreif.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #373737;\">&#8211; Kleine Trachten k\u00f6nnen besser geerntet werden<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #373737;\">&#8211; Es werden keine Brutraumwaben, also Waben die schon einmal ber\u00fctet wurden, zur Honiggewinnung benutzt. An der Honigqualit\u00e4t sieht man dass dieser Schritt richtig war!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #373737;\">&#8211; das Kreutz des Imkers dankt es da die kleinen Honigr\u00e4ume auch leichter sind. (wir werden alle \u00e4lter\u2026. Hoffentlich!)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #373737;\">Klar es macht mehr Arbeit weil ja die doppelte Anzahl R\u00e4hmchen zu nageln und zu drahten sind, aber es lohnt sich!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #373737;\">Als Material nutze ich grunds\u00e4tzlich nur Holz und Metall (z.B. Edelstahldraht), Erd\u00f6lprodukte haben in meiner Imkerei nichts zu suchen!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #373737;\">Noch ein Wort zu der Bienenrasse: Angefangen habe ich mit einer Standbegatteten K\u00f6nigin (irgendeine Landrasse) und einer\u00a0 Carnica-K\u00f6nigin von Wolfgang. Diese stammte aus dem Varroa-Tolleranzzucht Programm der Belegstelle Gehlberg. Seit dem ziehe ich meine Bienenv\u00f6lker selbst und kaufe jedes Jahr eine \u201eordentliche belegstellenbegattetet\u201c K\u00f6nigin zu, von der ich im n\u00e4chsten Jahr wider nachziehen kann.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #373737;\">Bisher waren meine Bienenv\u00f6lker ausgesprochen friedlich und nicht stechfreudig \u2013 was aber nicht hei\u00dft, dass es nicht doch gelegentlich mal einen Stich gibt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #373737;\">\u00a0<\/span><b><span style=\"text-decoration: underline;\"><span style=\"color: #373737;\">\u00a0Die Varroa Behandlung<\/span><\/span><\/b><\/p>\n<div>\n<p><span style=\"color: #373737;\">Gegen die inzwischen leider allgegenw\u00e4rtige<span class=\"apple-converted-space\">\u00a0<\/span><a style=\"color: #333333;\" title=\"Infos \u00fcber die Plage\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Varroa\" target=\"_blank\"><span style=\"color: black;\">Varroa-Milbe<\/span><\/a><span class=\"apple-converted-space\">\u00a0<\/span>behandle ich meine Bienenv\u00f6lker im Sommer nach der Honigernte durch Verdampfen von Ameisens\u00e4ure und im Dezember durch Tr\u00e4ufeln einer Oxals\u00e4urel\u00f6sung. Beides sind organische S\u00e4uren, die auch nat\u00fcrlich im Bienenvolk vorkommen. Durch Zeitpunkt und Art der Behandlung ist sichergestellt, dass die Honigqualit\u00e4t nicht negativ beeinflusst wird.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<p><span class=\"article_separator\" style=\"color: #333333;\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Anfang habe ich nach der Imkerbibel \u201eEinfach Imkern\u201c von Herrn Dr. Liebig geimkert, das bedeutet nat\u00fcrlich imkern mit Magazinbeuten und zwei Brutr\u00e4umen im Zanderma\u00df. 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